Theaterlüt vo Bennau

zum Stück

Hinter den sieben Gleisen

hausen drei ältere, arbeitsscheue Clochards, Barbarossa, Clown und Dürst.

Sie arbeiten nicht - sie flohnen.

Doch da taucht ein junges schwangeres Mädchen in ihrem Schuppen auf und Schluss ist es mit der Ruhe.

Arbeiten, essen besorgen, putzen und viele weitere wichtige Dinge müssen  organisiert werden.

 

Wer ist der Vater?

Die Clochards machen den Vater des Kindes ausfindig. Es ist der Sohn ihres bisherigen Arbeitgebers, eines reichen Papierfabrikanten.

 

Wird geheitatet?

 

Die Geschichte voller Humor, Zärtlichkeit und Ironie gehörte damals zu den erfolgreichsten Schweizer Filmen und ist nun auf der kleinen Bühne im Theater Bennau zu geniessen.

 

Hinter den sieben Gleisen, ein Märchen von heut,

von einer Lokomotive, von Lieb und von Leid.

 

Hinter den Sieben Gleisen, jahraus und jahrein,

wohnt eine Lokomotive, bescheiden und klein.

 

Sie träumt von der Schönheit und Weite der Welt

und fühlt sich auf‘s Stumpengeleise gestellt.

 

Nur umgeben von Schuppen aus Wellblech und Holz

schielt sie nach dem Express, der brausend und stolz,

nach dem er um 8 Uhr den Bahnhof verlässt,

den Gotthard durchquert, Richtung Rom und Triest…

 

Ah.. die Lokomotive, bescheiden und klein,

möchte auch mal ein Eilzug mit Schlafwagen sein,

hinaus in die Ferne, vom Südwind umweht…

 

doch dann sieht sie ein, dass ihr das gar nicht steht –

ihre Welt ist das stille Geleisequartier,

sind die Liliput-Gärten und Menschen von hier,

dort ist sie zufrieden, dort wo’s ihr gefällt,

hinter den sieben Gleisen, das ist ihre Welt.